Netizens, elancers, cognitarians, swarm-capitalists, hackers, produsumers, knowledge workers, pro-ams… nur einige der Bezeichnungen, für die AkteurInnen der zeitgenössischer Formen der Arbeit.

In einer seiner jüngsten Publikationen begibt sich Richard Barbrook auf eine Reise durch kulturwissenschaftliche, sozioökonomische und philosophische Texte, die allesamt versuchen auf verschiedene Art und Weise, einem immer wieder „neu“ emergierenden innovativen Element in der Gesellschaft nachzugehen: „the new class of the new“.

Entlang veränderter wirtschaftlicher und sozialer Paradigmen pioniert die neue Klasse neue Formen von Arbeit, Einkommen und Lebensstil. Beginnend bei Adam Smiths Werk „Philosophen“ des späten 18. Jahrhunderts, bis hin zur „Creative Class“ Richard Floridas sind es die Kreativen – oder bei Barbrook die „new class of the new“ – die heute, die Zukunft des Arbeitens innerhalb und außerhalb des Kapitalismus repräsentieren.

Vortrag im Raum D am Mo. 28. April um 20:00 (Vorprogramm ab 19:00)


  1. dang – I hope there’s going to be a transcript – it’s very difficult to understand the audio on ustream (probably easier for natives).

  2. and: I would have expected that R.B. is an Apple user;-)




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  • Dem etwas angestaubten Begriff "creative industries" haben sich neue wie "digital bohemia" oder Prekariat hinzugesellt. Und während Feuilleton und Politik noch über Begrifflichkeiten diskutieren, haben sich schon lange neue Praxen des Arbeitens, Geld machens und Zusammenwirkens entwickelt. Wir nennen es hier "contemporary labour" und stellen die neue Wirklichkeit des Arbeitens in Kunst, Kultur und Kreativberufen zur Diskussion.