Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ging es um die Einführung des allgemeinen Wahlrechtes. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts geht es um die Einführung des allgemeinen Einkommensrechtes. Die Zahl der Erwerbsarbeitsplätze nimmt gerade drastisch ab. Auf der anderen Seite wächst der Bedarf neue Ideen entlastet vom täglichen Erwerbskampf zu pinonieren. Das sind innovative, gemeinnützige, kulturelle Leistungen, die nicht erwerbsbestimmt sein können, aber sinnstiftend.

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  • Dem etwas angestaubten Begriff "creative industries" haben sich neue wie "digital bohemia" oder Prekariat hinzugesellt. Und während Feuilleton und Politik noch über Begrifflichkeiten diskutieren, haben sich schon lange neue Praxen des Arbeitens, Geld machens und Zusammenwirkens entwickelt. Wir nennen es hier "contemporary labour" und stellen die neue Wirklichkeit des Arbeitens in Kunst, Kultur und Kreativberufen zur Diskussion.