images-1Der Dienstleistungssektor gilt als DIE Domaine der Kreativen Klasse. Doch schon längst sind die KreativarbeiterInnen nicht mehr bloß im Web, der Musik und in den Medien tätig. Die Kreative Klasse produziert! Zumeist in ihren eigenen Werkstätten, Tischlereien, Nähereien, Schlossereien und Druckereien. Die sogenannte Kreativszene übernimmt damit Teile des sogn. produzierenden Gewerbes und setzt damit auf den Produktionsstandort Wien, lokale Wertschöpfung und kurze Wege: Herangehensweisen, die dem globalisierten Konzept des Zulieferlandes Österreich einen Kontrapunkt setzen.

u.A. mit Bela Eckermann (bela-eckermann.at), Jasmin Ladenhaufen (gegenalltag.at)

Dienstag 17.3. um 19h im Raum D / quartier21 – Museumsquartier (Vordertrakt)


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  • Dem etwas angestaubten Begriff "creative industries" haben sich neue wie "digital bohemia" oder Prekariat hinzugesellt. Und während Feuilleton und Politik noch über Begrifflichkeiten diskutieren, haben sich schon lange neue Praxen des Arbeitens, Geld machens und Zusammenwirkens entwickelt. Wir nennen es hier "contemporary labour" und stellen die neue Wirklichkeit des Arbeitens in Kunst, Kultur und Kreativberufen zur Diskussion.