Dem etwas angestaubten Begriff “creative industries” haben sich neue wie “digital bohemia” oder Prekariat hinzugesellt. Und während Feuilleton und Politik noch über Begrifflichkeiten diskutieren, haben sich schon lange neue Praxen des Arbeitens, Geld machens und Zusammenwirkens entwickelt. Wir nennen es hier “contemporary labour” und stellen die neue Wirklichkeit des Arbeitens in Kunst, Kultur und Kreativberufen zur Diskussion.
Einerseits thematisieren wir die “alten” Fragen rund um’s Arbeiten im kreativen Feld: Wie sehen die Orte aus, wie wird kooperiert und was kann man in diesem Feld mit Förderung bewirken. Um der Diskussion hier neue Wendungen zu bescheren wagen wir den Blick über den diskursiven Tellerrand ins restliche Europa und nach Übersee, und holen uns ExpertInnen und Ansichten von dort. Und dann sind da auch noch Fragen wie, gibts ein “Auskommen mit weniger Einkommen?”, “Ist das alles Selbstausbeutung, Selbstbestimmung oder eine vertrakte Spielart des Neoliberalismus?”.
In monatlichen Talks wird so nach-und-nach ein Thesenpapier entstehen – eine Sicht auf “contemporary labour”.



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